Das beste Hundefutter für nierenkranke Hunde im Test

„Happy Dog Sano N“ hat bei unseren Futtertests die besten Bewertungen erhalten. „Happy Dog Sano N“ erfüllt alle veterinärmedizinischen Anforderungen eines diätetischen Futtermittels für nierenkranke Hunde.

Wir haben alle hier aufgeführten Futter für nierenkranke Hunde in unserem Test selber bestellt und bezahlt. Wenn du ein Produkt über einen unserer Links bestellst, erhalten wir (ohne zusätzlichen Kosten für dich) eine kleine Provision.

Das Hundefutter „Sabo N“ war unser Testsieger

Das Futter „Sabo N“ der Marke „Happy Dog“ ist speziell für Hunde konzipiert, die unter einer chronischen Niereninsuffizienz leiden. Es eignet sich aber auch für Tiere mit Leber- und Herzproblemen.

Die Rezeptur von „Happy Dog Sano N“ ist so zusammengestellt, dass die angegriffenen Organe des erkrankten Hundes entlastet werden. Entsprechend hat das Futter einen redizierten Protein-, Phosphor- und Natriumgehalt.

„Happy Dog“ verzichtet bei „Sano N“ auf allergieauslösende Substanzen wie Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe sowie auf Soja und Zucker.

„Happy Dog Sano N“ enthält ausschließlich hochwertige Rohstoffe aus nachhaltiger Landwirtschaft, die einer strengen und permanenten Qualitätskontrolle unterliegen.

Royal Canin Renal eignet sich ebenfalls gut für nierenkranke Hunde

„ROYAL CANIN Renal“ hat unsere strengen Testkriterien ebenfalls erfüllt. Die Rezeptur dieses diätetischen Trockenfutters ist ganz auf Hunde mit Nierenproblemen ausgelegt.

Der reduzierte Phosphor- und Salzgehalt entlastet die Organe des erkrankten Tieres. Der moderate Anteil an hochwertigem Eiweiß unterstützt die Nierenfunktion und verbessert die Lebensqualität des Vierbeiners.

„ROYAL CANIN Renal“ enthält hochwertige Öle, die dem erkrankten Hund hochwertige Omega-3 Fettsäuren liefern. Die Fettsäuren stärken nicht nur das Immunsystem des Vierbeiners, sondern reduzieren auch die Entzündung der Nieren.

„ROYAL CANIN Renal“ enthält weder potentielle Allergene wie Weizen noch synthetische Zusätze wie Farb- und Aromastoffe. Das Fleisch und die pflanzlichen Rohstoffe stammen aus nachhaltigem Anbau.

„ROYAL CANIN“ hat auch beim Design der Kroketten an die spezifischen Bedüfnisse nierenkranker Hunde gedacht: sie sind so geformt, dass sie appetitlose Vierbeiner zum Fressen anregen.

Das beste Nassfutter für nierenkranke Hunde

„Royal Canin“ hat auch eine Nassfuttervariante im Angebot: „Royal Canin Renal Canine“. Diese ist bei unseren Tests ebenfalls als Favorit hervorgegangen. „Royal Canin Renal Canine“ eignet sich für nierenkranke Hunde, die Nassfutter bevorzugen oder zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen.

Letzte Aktualisierung: 28.09.2022 / Werbung / Bildquelle: Amazon

„Royal Canin Renal Canine“ hat, ebenso wie die trockene Variante, einen reduzierten Phosphor-, Natrium- und Proteingehalt. Zusammen mit den Omega-3 Fettsäuren trägt die Rezeptur zur Entlastung und Stärkung der Nieren bei.

Aufgrund des höheren Wasseranteils ist Nassfutter besonders für trinkfaule Hunde das Futter der Wahl. Der Flüssigkeitsanteil in der Nahrung kann das Ausleiten von Schadstoffen unterstützen und das Risiko einer Dehydrirung minimieren.

Nassfutter bietet einen weiteren Vorteil: es ist aromatischer als Trockenfutter und animiert appetitlose Hunde zum Fressen.

Nierenerkrankungen bei Hunden

Eine Nierenerkrankung stellt bei Hunden keine Seltenheit dar. Hunde ab einem Alter von über fünf Jahren leiden zu 20 Prozent unter einer verminderten Nierentätigkeit.

Einige Hunderassen haben offenbar eine größere Anfälligkeit für Nierenerkrankungen. Dazu gehören der Beagle, Cocker-Spaniel, Berner Sennenhund, Chow-Chow, Terrier, Rottweiler, Dobermann, Deutscher Schäferhund und der Golden Retriever.

Wer einen Hund dieser Rassen hält, ist daher gut beraten, wenn er verstärkt auf typische Symptome achtet, die auf eine Erkrankung hinweisen. Das Gleiche gilt für Hunde, die das Seniorenalter erreicht haben.

Woran erkenne ich eine Nierenerkrankung bei meinen Hund?

Nierenerkrankungen wie die Niereninsuffizienz verlaufen in der Anfangsphase sehr schleichend. Der Hundehalter bemerkt daher nicht, dass bei seinem Vierbeiner eine Erkrankung vorliegt.

Erste Anzeichen für eine Niereninsuffizienz sind subtil und werden oft mit einer Magenverstimmung oder anderen Befindlichkeitsstörungen in Verbindung gebracht.

Sichtbare Symptome zeigen sich leider erst dann, wenn die Nieren etwa 50 Prozent ihrer Funktionsfähigkeit verloren haben.

Die Anzeichen für eine Niereninsuffizienz können sich auf vielfältige Weise äußern und sind für Laien oft nur schwer zu erkennen. Wenn der Hundehalter bei seinem Vierbeiner ein verändertes Fressverhalten oder physische Veränderungen wahrnimmt, sollte er mit seinem Vierbeiner einen Tierarzt konsultieren.

Typische Symptome für eine Niereninsuffizienz:

  • Unerklärlicher Gewichtsverlust
  • Nachlassende Aktivität bei zuvor agilen Tieren
  • Schlechter Maulgeruch
  • Vermehrtes Trinken
  • Vermehrter Harnabsatz
  • Temperaturerhöhung oder Fieber
  • Erbrechen, Übelkeit und Durchfall
  • Nachlassende Stubenreinheit

Chronische und akute Niereninsuffizienz

Bei der Niereninsuffizienz muss zwischen zwei Formen differenziert werden: der chronischen und akuten Niereninsuffizienz. Eine akute Erkrankung kann durch die Aufnahme toxischer Substanzen wie Schwermetalle ausgelöst werden, die den Organismus stark belasten.

Entzündungen und Bakterien, aber auch Herz-Kreislauf-Störungen und Unterkühlung können Ursachen für eine akute Niereninsuffizienz sein.

Eine chronische Niereninsuffizienz kann genetisch bedingt sein. Das gilt insbesondere dann, wenn ein junges Tier betroffen ist.

Ursachen für Nierenerkrankungen beim Hund

Die Ursachen für Nierenerkrankungen sind recht vielfältig. Dazu gehören eine genetische Vorbelastung oder Rasseprädisposition.

Eine weitere häufige Ursache stellt das Alter des Hundes dar. Da im fortgeschrittenen Alter die Nierenfunktion nachlässt, sind Senioren weitaus häufiger betroffen als junge Tiere.

Ein langfristiger Medikamentenkonsum kann ebenfalls eine Nierenschwäche provozieren. Desweiteren können Zuckerkrankheit, Infektionen, Borreliose, Nierensteine, Tumore oder eine Gebärmuttervereiterung Nierenerkrankungen Vorschub leisten.

Eine chronische Niereninsuffizienz kann sich auch dann einstellen, wenn eine akute Niereninsuffizienz nicht behandelt wird.

Ein weitere Ursache stellt das Futter dar. So kann ein Futter mit einer zu hohen Phosphor- oder Eiweißkonzentration die Nieren überfordern und schädigen.

Nieren haben auch für Hunde lebenswichtige Aufgaben

Weshalb sind Nierenerkrankungen so gefährlich? Die Nieren sind empfindliche Organe, die im Organismus sehr viele Aufgaben übernehmen. Bei einer Schädigung werden daher viele Körperfunktionen beeinträchtigt.

Das Wunderorgan Niere ist vor allem für die Blutreinigung verantwortlich. Ohne die Nieren könnten Abfall- und Giftstoffe sowie die Abbauprodukte des Proteinstoffwechsels nicht aus dem Körper ausgeleitet werden.

Die Nieren werden daher auch als „Filteranlage“ bezeichnet. Jede Niere eines Hundes besitzt die erstaunliche Anzahl von 180.000 bis 400.000 Mikrofilter.

Die Nieren übernehmen auch wichtige Aufgaben im Bereich der Blutdruckregulation. Darüber hinaus helfen sie dem Organismus, den Flüssigkeits- und den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten.

Die Nieren sind auch an der Produktion des Hormons Erythropoetin beteiligt, das für die Bildung der roten Blutkörperchen benötigt wird.

Wie beuge ich einer Nierenerkrankung bei meinem Hund vor?

Nierenerkrankungen sind kein unabwendbares Schicksal. Wer einen Vierbeiner besitzt, der aufgrund seiner Rasse oder seines Alters eine Prädisposition für Nierenprobleme hat, kann vor allem mit dem richtigen Futter Vorsorge treffen.

Medikamente, aber auch eine chemische Entwurmung oder Narkose, bedeutet für die Nieren Schwerstarbeit. Hier kann der Hundehalter die Entgiftungsfunktion der Nieren mit Kräutern wie Brennessel und Löwenzahn unterstützen.

Hunde werden heute vielfach mit Futter versorgt, das einen sehr hohen Fleischanteil hat. Daher sind viele Tiere mit Eiweiß überversorgt.

Da Eiweißüberschüsse die Nieren beanspruchen, sollte nur eiweißarme Kost in den Napf. Der Vierbeiner erleidet dadurch keine gesundheitlichen Nachteile.

Neben dem Eiweiß stellt auch eine Überversorgung mit Phosphor eine Belastung für die Nieren dar. Der Hundebesitzer sollte für seinen Vierbeiner daher ein Futter mit einem moderaten Phosphoranteil wählen.

Wichtige Zutaten im Futter für Nierenkranke Hunde

Das Futter stellt die wichtigste Säule im Rahmen einer Nierendiät dar. Die Rezeptur sollte so zusammengesetzt sein, dass sie den Stoffwechsel von Abbauprodukten entlastet.

Bei einer Nierenerkrankung können Vitamine oder Spurenelemente vom Organismus nicht mehr optimal verwertet oder gespeichert werden. Um Mangelerscheinungen zu kompensieren, sollte das Diätfutter viele dieser Mikronährstoffe enthalten.

Idealerweise enthält das Futter auch Antioxidantien. Diese Substanzen neutralisieren freie Radikale, was sich positiv auf die Nierenfunktion auswirkt.

Eiweiß

Überschüssige Eiweiße sind „Abfallstoffe“, die die Nieren des Hundes stark beanspruchen. Die feinen Filter der Nieren müssen auf Hochtouren arbeiten, um die Abbauprodukte auszuleiten.

Der Eiweißgehalt des Futters muss daher in jedem Fall reduziert, respektive an den wirklichen Bedarf des Hundes angepasst werden.

Neben der Eiweißmenge ist auch die Qualität von Relevanz. Das Eiweiß muss hochverdaulich sein und viele essentielle Aminosäuren enthalten.

Fetthaltiges Muskelfleisch wie Gänse-, Enten- oder Putenfleisch sowie Quark, erfüllen die Ansprüche eines diätetischen Futters für Nierenkranke Tiere. Sie liefern dem Hund neben wertvollen Aminosäuren auch gut verdauliches Eiweiß.

Fleisch mit viel Bindegewebige, getrocknete Tierhäute, Sehnen und Pansen gehören hingegen nicht in den Napf. Diese Produkte produzieren viele Abbauprodukte, die die Nieren stark beanspruchen.

Phosphorgehalt

Nierenkranke Hunde haben eine gestörte Phosphorausscheidung. Wenn ein Hund unter einer chronischen Niereninsuffizienz leidet, kann ein zu hoher Phosphoranteil im Futter das Forschreiten der Erkrankung beschleunigen.

Daher müssen stark phosphorhaltige Produkte wie Innereien und Knochen sowie Molke und Hefe gemieden werden.

Bei der Rezeptur sollte der Fokus aber nicht auf den einzelnen Produkten liegen. Entscheidend ist der gesamte Phosphoranteil. Daher darf das Futter auch Reis oder Haferflocken enthalten.

Wenn eine Phosphatreduktion nicht alleine über das Futter erreicht werden kann, dann sollte ein Phosphatbinder zugefüttert werden. Dabei handelt es sich um Magnesium- Calciumverbindungen, die das aufgenommene Phosphat im Magen-Darm-Trakt binden. Das gebundene Phosphat wir dann mit dem Kot ausgeschieden.

Salzgehalt

Der Organismus benötigt Salz für viele physiologische Vorgänge. Wie bei vielen anderen Substanzen auch, macht die Dosis das Gift – so auch beim Salz.

Da Salz die Nieren belastet, sollte ein Hund mit Nierenproblemen keine stark salzhaltigen Futtermittel zu sich nehmen. Das Salz darf aber nicht völlig aus dem Napf verbannt werden. Es genügt eine leichte Reduktion oder eine Anpassung an den empfohlenen Tagesbedarf.

Kalium und B-Vitamine

Kalium ist ein Mineral, das für den Körper essentiell ist. Bei einer Nierenerkrankung ist der Organismus des Hundes nicht mehr ausreichend in der Lage, Kalium im Körper zu behalten.

Diätetisches Futter für nierenkranke Tiere sollte daher vermehrt Kalium enthalten. Dazu gehören Bananen, Meeresalgen, grünes Blattgemüse und Kartoffeln.

Wasserlösliche Mikronährstoffe wie B-Vitamine werden bei einer Niereninsuffizienz verstärkt über den Urin ausgeschieden. Der Mangel kann durch die Fütterung von Spirulina, Wurzelgemüse und Dill kompensiert werden.

Omega-3

Bei Omega-3 handelt es sich um Fettsäuren, die einen positiven Einfluss auf die Tiergesundheit haben. Omega-3 Fettsäuren sind insbesondere für nierenkranke Hunde von Bedeutung, da sie Entzündungen in den Nieren herunterregulieren.

Das Futter sollte daher viele Produkte enthalten, die dem Vierbeiner viele dieser Fettsäuren liefern. Dazu gehören Lachs sowie Lachs- und Leinöl.

Erhöhter Trinkwasserbedarf

Wenn der Vierbeiner unter einer chronischer Niereninsuffizienz leidet, dann ist er nicht mehr in der Lage, seinen Urin in ausreichender Form zu konzentrieren. Er scheidet daher sehr viel Wasser aus.

Bei einer chronischen Niereninsuffizienz läuft der Hund Gefahr, innerlich „auszutrocknen“. Um eine Dehydrierung zu verhindern, muss der Hund ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Der Hundehalter sollte daher verstärkt auf das Trinkverhalten seines erkrankten Vierbeiners achten.

Anstelle von reinem Trinkwasser kann dem Hund auch eine Gemüsebrühe angeboten werden. Als Zutaten eignen sich Kürbis, Zucchini und Möhren. Schwefelreiche Sorten wie Broccoli oder Lauchpflanzen sollten gemieden werden, da sie die Organe belasten.