Labrador Husky Mix (Labsky / Huskador) im Portrait

Der Labrador Husky Mix ist eine Mischung zwischen einem reinrassigen Labrador Retriever und einem Sibirischen Husky. Damit wurden zwei der beliebtesten Hunderassen miteinander gekreuzt. Das Ergebnis ist ein energiegeladener und freundlicher Vierbeiner, der von Hundefreunden auch „Huskador“, „Labsky“, „Siberian Retriever“ oder „Labradoreky“ genannt wird.

Der Labrador Husky Mix als liebenswertes Powerpaket

Die Elterntiere des „Huskadors“ stammen aus Kanada. Der Labrador ist in der gleichnamigen kanadischen Ostprovinz beheimatet, wo er auch heute noch als Apportierhund geschätzt wird.

Ein brauner-gelber Labrador Retriever im verschneiten Wald

Der Sibirische Husky wurde bereits vor 3000 als Schlittenhund gezüchtet. Es wird angenommen, dass die Hunde mit den Eskimos über die Beringstraße in die arktischen Regionen Kanadas gelangten.

Ein schöner siberischer Husky im Schnee

Zu welchem Zeitpunkt der Labrador Husky Mix zum ersten Mal gezüchtet wurde, ist nicht bekannt.

Mit der Kreuzung werden die positiven charakterlichen und physischen Eigenschaften beider Hunderassen vereint. Der Labrador Husky Mix ist ein freundlicher Hund, der die Gesellschaft von Menschen und Artgenossen schätzt.

Der liebenswerte Vierbeiner zeichnet sich darüber hinaus durch Intelligenz und einen großen Sportsgeist aus.

Größe und Gewicht des Husky Labrador Mix

Der Labrador Retriever und der Sibirische Husky zählen mit einer Widerristhöhe zwischen 54 und 60 Zentimetern zu den mittelgroßen Hunderassen.

Der schlanke Husky bringt maximal 27 Kilogramm auf die Waage, der muskulöse Labrador kann bis zu 36 Kilogramm wiegen.

Ein Labrador Husky Mix kann zwischen 50 und 60 Zentimeter groß werden. Weibliche Tiere haben ein Gewicht von 15 bis 32 Kilogramm. Rüden wiegen zwischen 20 und 36 Kilogramm.

Aussehen des Labrador Husky Mischlings

Ein Huskador von vorne

Das Aussehen eines Mischlings kann nur vage vorhergesagt werden. Ein Huskador-Welpe ist daher immer ein kleines Überraschungspaket – Aussehen, Fellfarbe und Größe zeigen sich erst im Erwachsenenalter.

Wenn die Gene des Labradors dominieren, wird er nicht nur die Schlappohren erben, sondern auch einem „Lab“ ähneln. Wenn sich der Husky durchsetzt, wird er die typischen spitzen Ohren dieser Rasse haben und für einen Laien kaum von einem reinrassigen Hund zu unterscheiden sein.

Nordische Hunderassen haben in der Regel einen aerodynamischen Körperbau. Diese Stromlinienform macht die Vierbeiner zu hervorragenden Sprintern.

So können sie leicht „einen Gang zulegen“. Gleich, welche Gene sich durchsetzen – der Labrador Husky Mix wird diese Körperform von seinen Eltern erben.

Welche Fellfarbe hat der Labrador Husky Mix

Die Eltern des „Huskadors“ bringen eine breite Farbpalette mit. Der Labrador kann eine schokoladenbraune, schwarze, fuchsrote oder gelbe bis hellcreme Fellfarbe haben.

Das Fell des Sibirischen Huskys kann weiß, schwarz oder grau gefärbt sein. Viele Huskys tragen aber auch einen zweifarbigen Mantel wie schwarz-weiß, rot-weiß oder grau-weiß.

Angesichts der Variationen kann ein Mischling eine Vielzahl an Fellfarben aufweisen. Von Schwarz, Weiß und Grau über Braunschattierungen ist alles dabei. Ebenso wie beim Husky kann das Fell des „Huskadors“ auch zweifarbig sein.

Die Fellbeschaffenheit des Labrador Husky Mix

Die Elternrassen des Labrador Husky Mix stammen aus nordischen Gefilden mit rauen klimatischen Bedingungen. Die Natur hat sie daher mit einem Doppelmantel ausgestattet, der aus einer warmen Unterwolle und einem längeren Deckhaar besteht.

Der Labrador Husky Mix erbt den kuscheligen Doppelmantel seiner Eltern. Damit ist der Vierbeiner bestens vor Kälte und Nässe geschützt. So ausgestattet kann ihm auch ein langer Spaziergang im Schnee oder ein Bad im See nichts anhaben.

Einziger Nachteil des Doppelmantels: der Vierbeiner wird zweimal im Jahr seine Unterwolle wechseln. In dieser Zeit wird er verstärkt haaren, so dass der Halter öfter zum Staubsauger greifen muss.

Welche Augenfarbe hat der Labrador Husky Mix

Die Eltern des „Huskadors“ haben unterschiedliche Augenfarben. Der Sibirische Husky ist für seine grau- bis stahlblauen Augen berühmt. Die Augen des Labrador haben eine braune Färbung.

Der „Huskador“ kann sowohl die Augenfarbe des Huskys erben als auch die des Labradors. Mitunter können die Augenpaare auch unterschiedlich gefärbt sein. Diese Heterochromie ist eine Anomalie, die aber nicht zur Beeinträchtigung der Sehkraft führt.

Wesen des Husky Labrador Mischlings

Der Labrador Husky Mix ist ein freundlicher und sehr sozialer Hund. Diese Eigenschaften hat er von seinen Eltern geerbt. Selbst der Husky, dessen Erscheinung stark an einen Wolf erinnert, ist ein menschenbezogener Vierbeiner.

Im Kreise einer großen Familie fühlt sich der Labrador Husky Mix daher besonders wohl. Auch Artgenossen stellen für den „Huskador“ kein Problem dar.

Der Labrador Husky Mix benötigt daher Hundehalter, die viel Zeit mit ihrem Liebling verbringen können. Wird er lange allein gelassen, verwandelt sich der fröhliche Vierbeiner schnell in ein trauriges Fellknäuel.

Der Mischling zeichnet sich auch durch eine große Intelligenz und eine schnelle Auffassungsgabe auf. Er freut sich, wenn er Neues lernt und seine Besitzer beeindrucken kann.

Temperament des Labrador Husky Mix

Der Labrador und der Husky wurden als Arbeitstiere gezüchtet. Auch wenn die Hunde heute kaum noch für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen, steckt ihnen das Arbeiten in den Genen.

Der Labrador Husky Mix erbt den Arbeitseifer seiner Eltern. Müßiggang liegt nicht in seiner Natur!

Der Labrador Husky Mix benötigt viel Auslauf. Er liebt aber nicht nur ausgedehnte Spaziergänge. Als „Wasserratte“ fühlt er sich pudelwohl, wenn er in einem See schwimmen darf.

Neben dem physischen Training benötigt der intelligente Vierbeiner auch mentale Stimulation. Sobald sich der „Huskador“ langweilt, legt er destruktives Verhalten an den Tag.

Hat der Labsky gesundheitliche Probleme?

Bei Rassehunden werden gezielt spezifische Eigenschaften gezüchtet. Leider gehen mit dieser gezielten Selektion auch gesundheitliche Probleme einher. So haben viele Hunderassen wie der Labrador eine Prädisposition für Hüft- und Ellenbogendysplasie.

Der Sibirische Husky entstammt einem größeren Genpool. Daher sind Erbkrankheiten bei dieser Hunderasse weniger vertreten. Dennoch leidet der Husky vereinzelt unter Augenerkrankungen wie dem Grauen Star, der Hornhautdystrophie und der Progressiven Retina Atrophie.

Beim Labrador Husky Mix können die rassetypischen Erkrankungen der Eltern auftreten. Es gibt aber eine gute Nachricht: bei Mischlingen ist das Risiko minimiert.

Der „Huskador“ kann eine weitere Veranlagung erben: den „gesunden Appetit“ des Labradors. Wenn der Vierbeiner die Vorliebe fürs Fressen geerbt hat, besteht die Gefahr von Übergewicht.

Welche typische Lebenserwartung hat der Labrador Husky Mix?

Hunde mittlerer Rassen haben eine Lebensspanne zwischen 10 und 13 Jahren. Dabei handelt es sich um Durchschnittswerte.

Robuste Vierbeiner, die gesund ernährt und artgerecht gehalten werden, können ihre Besitzer bis zu 14 Jahre begleiten.

Welpen – wenn ein kleiner Labrador Husky Mix ins Haus kommt

Der Labrador Husky Mix liebt die Gesellschaft von Zwei- und Vierbeinern. Die Geselligkeit liegt dem Mischling im Blut. Den Umgang mit anderen Lebewesen muss er aber beizeiten lernen.

Wenn ein kleiner „Huskador“ sehr spät mit anderen Menschen oder Tieren in Kontakt kommt, könnte er ihnen im Erwachsenenalter misstrauisch begegnen. Welpen sollten daher von Kindesbeinen an Menschen und Hunde, aber auch neue Umgebungen kennenlernen.

Wenn der „Huskador“ viele Charaktereigenschaften des Huskys geerbt hat, kann sich die Erziehung etwas schwieriger gestalten – Huskys sind berühmt für ihre Sturheit!

Wenn das kleine Fellknäuel einen Dickschädel entwickelt, sollte ihm der Hundehalter beibringen, „wer im Rudel das Sagen hat“.

Huskador-Züchter

Der Labrador Husky Mix ist ein relativ seltener Mischling. Züchter sind daher rar gesät. Wer sich einen kleinen „Huskador“ zulegen möchte, muss mitunter etwas Geduld oder längere Fahrten auf sich nehmen, bis er einen Züchter findet.

Woran erkennt der Interessent einen seriösen Züchter? Ein verantwortungsbewusster Tierhalter wird Dokumente über allgemeine Gesundheitschecks vorlegen können.

Belege über den Gesundheitsstatus sollten sich aber nicht nur auf den Welpen beziehen, sondern auch auf die Elterntiere. So kann ausgeschlossen werden, dass diese unter rassetypischen Krankheiten leiden.

Neben der Überprüfung veterinärmedizinischer Dokumente kann aber auch der potentielle Käufer den Gesundheitszustand überprüfen, in dem Ohren und Augen des Vierbeiners kontrolliert.

Was kostet ein kleiner Labrador Husky Mix? Die Preise können stark variieren. Während einige Anbieter etwa 600 Euro verlangen, bieten andere ihre Welpen nicht unter 1500 Euro an.